Kurpfälzisches Kammerorchester Bildquelle: KKO

Mozart-Gala

Rittersaal, Barockschloss Mannheim

Kotomi Inaba, Heekyung Roh, Klavier (Klasse Prof. Alexej Gorlatch)
Heorhii Koliada, Horn (Klasse Prof. Samuel Seidenberg)
Jiwoo Kim, Flöte (Klasse Tatjana Ruhland)
Florentine Schumacher, Mariia Korchak, Grace Murphy, Gesang (Klasse Prof. Stefanie Krahnenfeld)
Serena Hart, Andrija Sekulić, Ljubomir Milanovic, Pia Novak, Mattia Hwaeum Lee, Gesang (Klasse Prof. Snežana Stamenković)

Cosima Sophia Osthoff begann nach ihrem Studium in den Fächern Klavier und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und der Hochschule für Musik Karlsruhe ihre Theaterkarriere 1990 am Theater der Hansestadt Lübeck. Zielstrebig verfolgte sie ihren Weg als Dirigentin über die Stationen Oldenburg, Coburg und Trier, wo sie bereits 1. Kapellmeisterin und Stellvertretende GMD war, bevor sie 2001 als 1. Kapellmeisterin ans Musiktheater im Revier Gelsenkirchen berufen wurde. Dort dirigierte sie bis 2008 zahllose Produktionen und machte sich weit über die Stadt hinaus einen Namen. So wurde sie wiederholt zu einer der besten Dirigenten in Nordrhein-Westfalen gewählt.

Höhepunkte ihrer Gelsenkirchener Arbeit waren sicher Rossinis „Il viaggio a Reims“, Berlioz’ „La damnation de Faust“, Bizets „Carmen“ oder Detlev Glanerts „Der Spiegel des großen Kaisers“. Daneben erwarb sie sich höchsten Respekt durch die Übernahme von Werken wie Wagners „Parsifal“, Beethovens „Fidelio“, Webers „Der Freischütz“ oder den großen Opern von Mozart, Verdi und Puccini.

 Sie hat sich im Laufe ihrer Kapellmeisterjahre ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet und auch zahlreiche Sinfoniekonzerte geleitet. So war sie zu Gast beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Düsseldorfer und Nürnberger Symphonikern, den Bochumer Symphonikern, dem Göttinger Symphonie-Orcheser, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim und der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein. Besonders wichtig ist ihr die intensive persönliche Betreuung und Vorbereitung aller an einer Aufführung Beteiligten - Solisten, Chor und Orchester. Nur so kann die dichte und ausgefeilte Interpretation entstehen, für die sie bekannt geworden ist. Im Konzertbereich hebt die Kritik immer wieder ihre unkonventionellen und spannenden Programme hervor. Sie arbeitet auch gern spartenübergreifend und mit außergewöhnlichen Besetzungen.

Cosima Sophia Osthoff wurde 2008 als Professorin an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen. Von 2010 bis 2017 war sie Leiterin des Instituts für Musiktheater und dessen musikalische Leiterin. Im Frühjahr 2016 übernahm sie nach dem plötzlichen Tod von Prof. Klaus Arp kurzfristig zusätzlich die Vertretung der Professur für Orchesterdirigieren und die Leitung des Hochschulorchesters bis zur Neubesetzung der Professur im Herbst 2017. Seitdem betreut sie neben ihrer Tätigkeit im Institut für Musiktheater gemeinsam mit Prof. Stefan Blunier den dirigentischen Nachwuchs im Bereich Orchesterdirigieren. Im neu gegründeten Landeszentrum für Dirigieren Baden-Württemberg hat sie die Professur für Orchesterdirigieren (Schwerpunkt Oper) übernommen.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Flötenkonzert Nr. 1 G-Dur KV 313
Klavierkonzert Nr. 10 Es-Dur für zwei Klaviere KV 365
Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur KV 495
Arien aus verschiedenen Opern

Mozart hatte eine äußerst intensive künstlerische und menschliche Beziehung zu Mannheim wie zu keiner anderen deutschen Stadt. Wir widmen ihn im November diesen Abend. 

In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim veranstalten wir wie in jedem Jahr unsere beliebte Mozart-Gala. Das Konzert ermöglicht ausgewähltem Spitzennachwuchs die Zusammenarbeit mit einem professionellen Orchester.

Außerdem vergibt die Mozart-Gesellschaft Kurpfalz e.V.  im Rahmen dieser Veranstaltung Ihren Mozart-Solistenpreises 2025.